Ich kümmere mich – hier, wo ich zu Hause bin.
Westerstede ist meine Heimat. Hier sind meine vier Kinder groß geworden, hier habe ich selbst Wurzeln geschlagen. Genau diese Verbundenheit treibt mich an: Ich will mich als Euer Bürgermeister mit ganzer Kraft für diese Stadt einsetzen.

Ob in der Jugendhilfe hier in Westerstede oder in der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika: Ich habe einen großen Teil meines Lebens mit Menschen gearbeitet, die oft übersehen werden. Das hat mich geprägt. Genau wie mein christliches Wertefundament und meine Erfahrung als selbstständiger Unternehmer.
Wofür ich stehe
Mir ist wichtig, dass die Bedürfnisse unseres ländlichen Raumes auch in Berlin und Europa Gehör finden – vor allem aber, dass alle Menschen in Westerstede ihren Platz haben, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Lebenssituation.
Dafür braucht es aus meiner Sicht:
- Eine Politik der Daseinsvorsorge, die zuhört und handelt
- Eine Verwaltung, die unterstützt, ermöglicht und Eigeninitiative stärkt
Ein starker Zusammenhalt gelingt nur mit einem starken Staat vor Ort. Dafür stehe ich – und bitte um Euer Vertrauen und Eure Stimme am 13.9.
Ihr habt Fragen zu mir oder meinem Weg? Ich freue mich, von Euch zu hören: Kontaktformular
Mein beruflicher Werdegang
| Abteilungsleiter Afrika/Nahost beim Bischöflichen Hilfswerk Misereor | seit 2018 |
| Mitglied des Deutschen Bundestags; Umweltpolitischer Sprecher | 2013–2017 |
| Freiberuflich in der Jugendhilfe: Leitung einer familienanalogen Kleinstgruppe | 2000–2013 |
| Teamleiter in der heilpädagogischen Jugendhilfe beim Kinderhof Eibenhorst | 1997–2000 |
| Erste Praxisjahre in der internationalen sozialen Arbeit | 1991–1997 |
| Studium der Sozialpädagogik, Abschluss als Diplom-Sozialpädagoge | 1987–1991 |
Mein ehrenamtliches Engagement
Engagement für Westerstede ist für mich gelebte Praxis. So bringe ich mich seit über 20 Jahren ehrenamtlich vor Ort ein:
Politik vor Ort: Von 2003 bis 2013 war ich Ratsherr im Stadtrat Westerstede. Von 2011 bis 2019 war ich Kreistagsabgeordneter im Landkreis Ammerland. Kommunalpolitik habe ich also lange mitgestaltet, bevor ich 2013 in den Bundestag gewählt wurde.
Energie und Klima: Von 2004 bis 2021 war ich Mitinitiator von Westerstede Solar. Gemeinsam mit anderen habe ich Bürger-Solarkraftwerke im öffentlichen Raum auf den Weg gebracht. Ein praktischer Beitrag zur Energiewende, direkt vor unserer Haustür.
Mobilität im ländlichen Raum: Von 2010 bis 2018 bin ich als ehrenamtlicher Fahrer für den BürgerBus Westerstede gefahren. Wer im ländlichen Raum ohne eigenes Auto unterwegs ist, weiß, wie wichtig solche Angebote sind. Ich habe das nicht nur gefordert, sondern selbst mitgetragen.
Bürgerschaftliches Engagement: In der Bürgerinitiative gegen die A20 habe ich mich für den Erhalt unserer Landschaft und Biodiversität eingesetzt.
Über Westerstede hinaus: Mein Blick über den Tellerrand zeigt sich auch im Ehrenamt. Seit 1997 bin ich Gründungsmitglied bei Komera – Jugend & Entwicklung e. V. Der Verein unterstützt benachteiligte junge Menschen in Ruanda und Togo. Seit 2014 bin ich zudem Kuratoriumsmitglied bei Don Bosco Mondo, das sich für berufliche Bildung im globalen Süden einsetzt. Und seit 2016 bin ich Vorsitzender der Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V. Für mich ist das dieselbe Überzeugung – ob in Westerstede, in Berlin oder in Europa.