Besuch der Kunstgruppe FARBSINN

Die Kunstgruppe FARBSINN hatte beim Arbeitgeberverband Bilder ausgestellt und ich hatte mich bei der Eröffnung gleich in ein Bild verguckt, dass mir ideal für das Wahlkreisbüro schien. FARBSINN ist eine Gruppe kunstsinniger Menschen der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V., die Großformate mit Acryl auf Leinwand malt und gestaltet. Die Künstler_innen drücken mit ihrem Schaffen ihre individuelle Gestaltungskraft aus, so die Mitarbeiterinnen Thea Wilczura und Simone Denner. Jetzt muss das Kunstwerk „nur“ noch möglichst sinnig an der Wand angebracht werden. Wir laden in den Friedensplatz ein, wenn es hängt.

Im Atelier mit der Leiterin der Kunstgruppe FARBSINN Thea Wilczura.

Im Atelier mit der Leiterin der Kunstgruppe FARBSINN Thea Wilczura.

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Vorlesen macht Spaß

Lesung aus dem Buch "Perlhuhn und Geier" von Othmar Franz lang

Lesung aus dem Buch „Perlhuhn und Geier“ von Othmar Franz Lang [Bilderschau, bitte klicken!]

Der bundesweite Vorlesetag setzt seit zehn Jahren ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Lesens. Ich habe in diesem Jahr in der Grundschule Ovelgönne in der Wesermarsch in einer vierten Klasse vorgelesen. Ich finde es schon wichtig, Kindern vorzulesen. Das regt ihre Phantasie an und leitet sie spielerisch dazu an, selber noch mehr zu sprechen. Das ist jedenfalls die Erfahrung bei meinen vier Kindern. Je mehr Eltern, Großeltern und auch Geschwister vorlesen, desto größer wird auch logischerweise der Wortschatz der Kinder.

Schüler schneiden selbst das Gemüse

Schüler schneiden selbst das Gemüse [Bilderschau, bitte klicken!]

In der Pause habe ich mir dann auch das vom Land Niedersachsen gemeinsam mit der EU finanzierte Schulobstprogramm kennengelernt. Ein Bio-Hof liefert wöchentlich Obst und Gemüse für jede Klasse an. Das Obst ist sehr hochwertig. Es wird von den Kindern verteilt und geschnitten. So lernen sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten kennen. Jedes Kind erhält über diesen Weg gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem fördert die gemeinsame Zubereitung das Gemeinschaftsgefühl und das Kompetenzerleben der Kinder, die häufig zu Hause wenig mit der Essenszubereitung zu tun haben. Zum Schluss habe ich mich noch auf dem Basar der Grundschule mit weihnachtlichen Deko-Artikeln versorgt.

Die Kinder waren fasziniert von dem mitgebrachten afrikanischen Spielzeug

Die Kinder waren fasziniert von dem mitgebrachten afrikanischen Spielzeug

... und da ist Ruanda!

… und da ist Ruanda!

biologisch-dynamisches Obst verteilen

biologisch-dynamisches Obst verteilen

Auf dem kleinen Schulbasar Weihnachtsdeko kaufen

Auf dem kleinen Schulbasar Weihnachtsdeko kaufen

Sehr gut! Große Räume für inklusive Klassen

Sehr gut! Große Räume für inklusive Klassen

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Mehrwegquote: Wieder ein Prozent weniger

Ariane Sept/pixelio.de

Ariane Sept/pixelio.de

Im Jahr 2012 wurden nur noch 45,7 Prozent der Getränke in Mehrwegflaschen verkauft. 2011 waren es noch 46,7 Prozent. Dies ergeben die Zahlen der Bundesregierung, die das Umweltministerium im Dezember 2014 veröffentlicht hat.

Weitere Abnahme der ökologisch vorteilhaften Verpackungen

Insgesamt nimmt der Anteil der ökologisch vorteilhaften Verpackungen ab. Gezählt wurden in diesem Zusammenhang Mehrwegverpackungen und ökologisch vorteilhafte Einweg-Getränkeverpackungen. Konkret hat sich zum Beispiel der Anteil entsprechender Getränkekartons von 48,3 Prozent (2011) auf 47 Prozent verringert. Neben dem Mehrweganteil ist auch der Anteil ökologisch vorteilhafter Einweg-Getränkeverpackungen von 1,6 auf 1,3 Prozent gefallen.

In der Verpackungsverordnung ist festgehalten, dass der Anteil an Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen (MövE) gestärkt werden und 80 Prozent betragen soll. Der Anteil liegt seit Jahren beträchtlich unter dieser Zielgröße. Gegenüber 2011 sank der MövE-Anteil wiederum deutlich. Damit setzte sich der Abwärtstrend fort.

Dabei ist ein hoher Mehrweganteil bei Getränkeverpackungen – da sind sich alle Expertinnen und Experten einig – wichtig für den Umweltschutz. Durch Mehrwegverpackungen können unnötige Abfälle vermieden werden. Das schont Ressourcen und das Klima.

Das Ziel von 80 Prozent weit verfehlt

Unter rot-grüner Regierung wurde intensiv an einer Stärkung der Mehrwegquote gearbeitet. Damals wurde ein Pflichtpfandsystem für Einweg eingeführt. Dies führte zu einem Rückgang von umweltschädlichen Dosen und brachte das Thema Mehrweg in die öffentliche Aufmerksamkeit.

Die von der Bundesregierung jetzt vorgelegten Zahlen zeigen deutlich den seit einigen Jahren herrschenden Handlungsbedarf, da inzwischen deutlich weniger als 50 Prozent aller Getränke in Mehrwegverpackungen und nur noch gut ein Prozent in anderen ökologisch vorteilhaften Verpackungen abgefüllt werden.

Soll das Mehrwegsystem erhalten bleiben, muss die Bundesregierung endlich aktiv werden. Dies haben wir in unseren Anträgen aber auch mit kleinen Anfragen wiederholt verdeutlicht und eingefordert. In ihrer Antwort auf unsere Kleine Anfrage „Stärkung der Mehrwegquote bei Getränkeverpackungen“ bestätigt auch die Bundesregierung, dass die Einführung der Pfandpflicht erhebliche Fortschritte für den Umweltschutz bewirkt hat, Zitat: „Die Vermüllung von Städten und Landschaft mit Getränkeverpackungen wurde [durch die Einführung der Pfandpflicht] deutlich reduziert“.

Verpackungsverordnung verdeutlicht den Unterschied zwischen Sonntagsreden und Handeln

Wo wir allerdings nach konkreten politischen Handlungen und Fortschritten fordern zeigt sich: Es geht nirgends voran. Die Kennzeichnungspflicht für Einwegverpackungen wurde noch unter Schwarz-Gelb versenkt. Die jetzige Koalition hat nun eine Neuauflage angekündigt. Diese wird notwendig, da Verbraucherinnen und Verbraucher kaum Einweg und was Mehrweg kaum auseinanderhalten können. Einer der Gründe dafür: Die Flaschenformen ähneln sich zunehmend. Eine klare Unterscheidbarkeit ist aber Grundvoraussetzung für die bewusste Kaufentscheidung. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Umweltminister unter Merkel zwar vieles versprechen, aber am Ende doch nichts liefern.

Hier das Interview im Deutschlandfunk mit dem Titel „Auslaufmodell Mehrweg – Dosen und Einwegflaschen auf dem Vormarsch„.

Hier die Pressemitteilung zum Thema: Mehrwegflasche geht zurück – Regierung muss handeln

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Ökologischer Wahnsinn

In der Oldenburger Onlinezeitung gibt’s einen Artikel zu Mikroplastik in unterschiedlichen Produkten von denen wir Verbraucher_innen direkt betroffen sind.

Dazu habe ich einen virtuellen Leserbrief formuliert:

Danke für den guten Artikel über Mikroplastik. Es stimmt, dass die derzeitige Bundesregierung nicht auf diese neue Gefahr für die Umwelt reagiert. Wir GRÜNE sind aber bereits seit langem der Auffassung, dass hier gehandelt werden muss. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir die Umwelt gewollt mit Mikroplastik belasten, indem es Produkten wie Peelings oder Zahnpasta absichtlich beigemischt wird. Die Meere sind schon viel zu voll mit Plastikmüll, da braucht es wirklich nicht noch mehr.

Mikroplastik gelangt ins Abwasser, wird von den Kläranlagen nicht komplett herausgefiltert, und gelangt so in die Flüsse und Meere. Ich habe hierzu im Mai unter dem Titel „Mikroplastik: Harmloser Zwerg oder unsichtbare Gefahr?“ eine Fachveranstaltung durchgeführt und unbefriedigende Antworten der Bundesregierung erhalten, wie sie das Problem einschätzt und nun dagegen vorgehen wird. Diese findet ihr Weiterlesen ›

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Lokale Weihnachtsfeier

Ein Teil der Teilnehmer des Weihnachtsessen in Friedrichsfehn

Ein Teil der Teilnehmer des Weihnachtsessen in Friedrichsfehn

Nach zwei Sitzungswochen in Berlin ist die Weihnachtsfeier des KV Ammerland in Friedrichsfehn ein trautes heimatliches Erlebnis: 40 GRÜNE Mitglieder, die ich zum Teil lange nicht gesehen habe, Karl-Fritz begrüßt auf seine herzliche Art kurz und knackig, bedankt sich bei Allen für ihr GRÜNES Engagement das vergangene Jahr über und wünscht einen guten Appetit. So sind sie, „meine“ Ammerländer. Das war ein Klasse-Abend, vielen Dank dafür.

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