Grün Einkaufen

Toni und Peter (Grüne Bundestagsfraktion ©)

Toni und Peter
(Grüne Bundestagsfraktion ©)

Neue Konzepte gegen wachsende Müllberge. Wir Grüne fragen, wie wir der Wegwerf-Gesellschaft entkommen, in der wir aktuell leben. In Berlin gibt es viele neue Ansätze, wie wir mit dem täglichen Einkauf die Umwelt schonen können. Einige dieser Konzepte habe ich mit gemeinsam mit Anton Hofreiter, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion, heute in der Praxis erprobt. Unter dem Motto: Grün Einkaufen in Berlin.

Dabei wollten sie herausfinden, wie neue Geschäftsideen dabei helfen können, die Umwelt ganz praktisch zu schonen.

Riesige Verpackungen, die nur dazu dienen, ein Produkt besser darzustellen als es ist, braucht es dafür nicht. Der Supermarkt „Original Unverpackt“ in Kreuzberg verzichtet ganz und gar auf Verpackungen.

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Es ist 2015: Wäre es nicht Zeit endlich grünes Mitglied zu werden und selber Politik zu machen, statt immer nur zuzugucken? Du kannst was verändern! Teilt das Bild und ladet eure Freunde zum Mitmachen ein! Den Online-Antrag könnt ihr hier ausfüllen: www.gruene.de/mitglied Das Formular in Papierform findet ihr hier.

 

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Weihnachtlich bei stürmischem Wetter

 

Susanne und ich wünschen Euch ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Susanne und ich wünschen Euch ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Regen satt, Böen stürmisch, Temperaturen zweistellig – Tief Freia hat zur Weihnachtsfeier des Oldenburger GRÜNEN Stadtverbandes ordentlich aufgetischt. Junge, Junge. Nachdem sich alle geschüttelt und die nassen Klamotten aufgehängt hatten, wurde es drinnen bei Hempels gemütlich. Ein politischer Rückblick auf 2014 war natürlich schon angesagt an diesem Abend: Die OB-Wahlen sind trotz der Niederlage beachtlich verlaufen im September, auch wenn meine Hoffnung, dass unsere sehr versierte Kandidatin Marion es zumindest in die Stichwahl schafft, sich nicht erfüllt hatte. Nichtsdestotrotz finde ich 22% im ersten Wahlgang sehr ordentlich dafür, dass Marion erst im Februar der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Nun gilt es, Kraft zu tanken für das neue politische Jahr in Berlin und hier in unserer Region.

Doch vorher freue ich mich auf Weihnachten mit meiner Familie und mit Freunden. Ich wünsche Euch ein Frohes Fest und einen gelungenen Start in 2015.

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Weitere Hilfsgüter für Flüchtlinge

Beim Verladen von Hilfsgütern für Flüchtlinge.

Beim Verladen von Hilfsgütern für Flüchtlinge.

Die Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge im Norden Iraks ist kaum zu beschreiben. Ich habe das zweite Mal die yezidische Jugend dabei unterstützt, Pakete in einen LKW zu verladen. Mein Kompliment gilt dieses Mal vor allem Hikmet Tolan, der es geschafft hat, mit einer Seelenruhe vier weitere LKWs zu organisieren. Das ist eine schwierige Aufgabe, denn welche Spedition fährt schon gerne in ein Krisengebiet. Super ist auch, dass die zur Verfügung gestellte Halle noch bis zum 31.12. genutzt werden kann. Wer eine andere Halle ab dann kostenlos zur Verfügung stellen kann, wende sich bitte an das Yezidische Forum unter info@yeziden.de. Schön ist auch, dass die Stadt alle die Hilfsgüter, die nun wirklich nicht mehr zu gebrauchen sind (und da ist mehr völlig Unbrauchbares dabei, als man gemeinhin ahnt) unbürokratisch abholt und entsorgt.

Die Situation für die Flüchtlinge vor Ort wird indes immer schwieriger wegen des Wetters. Insofern sind sie nach wie vor dringend auf warme Kleidung, Decken und Zelte angewiesen. Auch mache ich mich nach wie vor dafür stark, Kinder und Kranke und Verletzte unbürokratisch hier bei uns aufzunehmen. Die Bundesregierung hat das im September versprochen und aus meiner Sicht haben bis heute davon viel zu wenige Flüchtlinge profitiert.

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Sonnenallee entlang der Autobahn?

Im Sommer hatte die EWE das Forum Energiewende veranstaltet, bei dem Bürger_innen aus dem Nordwesten ihre Ideen einbringen konnten, wie „die Energiezukunft in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld gestaltet und positiv weiterentwickelt“ werden kann. Für das Forum in Oldenburg hatte ich die Patenschaft für die Idee einer Bürgersolaranlage auf Lärmschutzwänden entlang der Stadtautobahn übernommen.

Ein erstes Treffen mit Fachleuten der EWE ergab, dass diese Idee technisch umsetzbar ist, aber organisatorisch, statisch und wirtschaftlich gut geplant werden muss. Es gibt bundesweit nur eine einzige Photovoltaikanlage (PV) auf Lärmschutzwänden und die ist praktischerweise ganz in unserer Nähe: Seit 2003 schon auf einer Länge von 500 Metern auf einer Brücke an der A31 bei Emden. Die EWE begleitet dieses Projekt von Anfang bis heute und kann damit auf elfjährige Erfahrungen mit einer solchen PV-Anlage zurückblicken.

Eine solche Anlage macht nur dort Sinn, wo sie auf der vom Verkehr abgewandten Seite installiert wird. Die Verschattung durch LKWs wirkt sich sonst ertragsmindernd aus, vor allem aber schaden der stete Steinschlag, der Straßendreck sowie im Winter das Streusalz den Modulen. Die Erfahrung aus Emden zeigt auch, dass es sinnvoll ist, die Module nicht wie in Emden vertikal an der Lärmschutzwand anzubringen, sondern eher dachmäßig. Das setzt aber eine entsprechende Statik der Wand voraus. Darüber hinaus muss daran gedacht werden, dass die Wartung kostengünstig gewährleistet werden kann. Wenn dafür z.B. eine Fahrspur gesperrt werden müsste wäre das nicht so zweckmäßig.

Etwa 100 Kilometer beiderseits der Stadtautobahn in Oldenburg gibt es. Wenn diese Idee technisch umsetzbar ist und an ein paar Kilometern montiert werden könnte, wäre das klasse. Abnehmer des Stroms gäbe es entlang der Autobahn wohl auch genügend. Allerdings dürfte es nur unter extrem hohem Aufwand möglich sein, dies im Bestand zu realisieren. Also werden wir mit der Autobahnverwaltung Kontakt aufnehmen, um uns immer dort schon in die Planung einzubringen, wo Lärmschutzwände erneuert oder neu geplant werden. Gerne würde ich dann auch noch zusätzlich Kleinwindräder auf den Pfosten der Wände sehen.

Eine hohe Rendite ließe sich damit wahrscheinlich trotzdem nicht erwirtschaften, aber für ein Bürgerkraftwerk als Beitrag zur Energiewende wäre das ein tolles Projekt. Wir bleiben da dran!

(von li. nach re.) Dennis Haferkamp (EWE Erneuerbare Energien), Carsten Pielotek (EWE Netz Entwicklung Strom), André Jestedt (Netzregionsleiter Oldenburg Varel), Stromtankstelle, ich, Alexander von Monschaw (EWE AG)

(von li. nach re.) Dennis Haferkamp (EWE Erneuerbare Energien), Carsten Pielotek (EWE Netz Entwicklung Strom), André Jestedt (Netzregionsleiter Oldenburg Varel), Stromtankstelle, ich, Alexander von Monschaw (EWE AG)

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